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Leandra's spheres
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 Facts and rumors
leandrasphere Offline

virgin


Beiträge: 4

14.05.2008 12:17
Who is Leandra actually? antworten


An old piano with ivory keys. A little girl who unperturbedly plays melodies with tender fingers. At the age of three, they are those of her environment, the sounds of her Russian childhood. When her ambitious piano lessons start at the age of six, she begins to hear more and more of her own melodies in her head. They demand to be let out. Encouraged and coached as an exceptionally gifted child, the little girl with the shy eyes wins one competition after another in Belarus; a junior scholarship at the academy of music follows when she is nine. Her success at music competitions continues in Germany. But they don't seem to satisfy her hunger for the sounds in her own soul. Her big eyes are still shy, despite her music courses at the academy. Her place at the piano is her fate, her fulfilment, the place of her metamorphosis. At the keyboard of her piano, she feels powerful and powerless at the same time: Leandra.

"To me, the piano is an escape from the outside world, a type of communication that starts where others stop," says the passionate artist, who speaks five languages. There is no communicaton barrier in her life. She loves tearing down borders, musically and in terms of language, caressing and at the same time unsettling her audience with the call of her blood, which she turns into sounds and words. Having made a name for herself on the scene as the erotic keyboard predator, Ophelia Dax of Jesus On Extasy, the beautiful thoroughbred musician is now getting ready to seduce our ears with her solo project. In contrast to Ophelia, Leandra is that person in her who marvels at the world all by herself. Unabashedly avant-garde on the one hand and sensuously earthed on the other, Leandra devotedly sets about transforming her musical heartbeat. "Metamorphine" is a sonic document of her fragile striving for change and challenge. Accompanied by her six cats, Leandra refuses to surrender to every-day life, to a stagnation of the productivity of her own imagination. Hearing the wooden floor creak under her bare feet, breathing in loneliness and calling the spirits with her piano – that's what makes her happy.

"Leandra's songs are a selection of impressions experienced and captured exclusively in extreme situations. These songs are practically an electroencephalogram of such moments, a secret diary," she explains. "Metamorphine" is her attempt to make audible and also visible the leitmotif of her chosen path. Unpredictable like a cat, she demands total attention and uncompromising loyalty from the people that surround her, as the photo-artistic translation of her booklet proves. Leandra's visions are legion, and nothing is left to coincidence when this confident artiste works on translating them into art. Boldly, Leandra operates in a sphere somewhere between Tori Amos and Emily the Strange. Reliable categorisations excluded.

"Change is the only constant in my life, which explains the diversity of my songs. 'Angeldaemon' and '‚Lie To Me', for example, are dedicated to a person who really inspired me; these songs are about an unusually painful separation, because this man acted as a kind of catalyst for me. 'Noisy Awareness' is devoted to a stalker who cost me two years of my life, and 'Inverted Mirrors Of Decay' is based on a fable in which I find myself a wreck. 'Tyberi Folla' describes two astral beings whose story I just couldn't seem to fit into words, which is why I relied on my own fantasy language," explains Leandra, who brings to mind early Mila Mar because of this last detail. No less mysteriously, she refers to "The Art Of Dreaming", a song which she recorded with Sven Friedrich (Zeraphine / Dreadful Shadows). Having met Sven in a dream, this spiritual journey inspired Leandra to invite Sven to record this velvety duet with her.

To Leandra, the moment of dialogue is also a visual concept which she also wants to act out on stage. Flowing fabrics and haunting projections – a theatre play made up of abstraction. She gathered initial experience in this field with Rya, supporting Letzte Instanz, with whom she still has a cordial relationship and whose "Das weisse Lied" tour she will grace in spring 2008, despite the release of "Metamorphine" on 22 February. Leandra knows no fear of major stages. "The stage is the only place where my communication with the world out there works perfectly, without me going off the rails due to a sensory overload!" She lowers her eyes and listens within. Her clothes fall to the ground, and with her red blindfold she is suddenly back at the piano. The sonic power of the unspeakable has her back in its grip.


Ein altes Klavier mit Elfenbeintasten. Ein kleines Mädchen, das unbeirrt mit den zarten Fingern Melodien spielt. Mit drei Jahren sind es die ihrer Umwelt, die Klänge ihrer russischen Kindheit. Als mit sechs Jahren der ehrgeizige Klavierunterricht beginnt, hört sie mehr und mehr die eigenen Melodien in ihrem Kopf. Sie wollen hinaus. Als hochbegabt gefördert und gedrillt, gewinnt das kleine Mädchen mit den scheuen Augen in Weißrussland einen Wettbewerb nach dem Anderen, mit neun folgt ein Junior-Stipendium am Konservatorium. Die Wettbewerbsplatzierungen setzen sich auch in Deutschland fort. Doch den Hunger nach den Klängen der eigenen Seele können diese Erfolge nicht stillen. Die großen scheuen Augen sind trotz des Studiums geblieben. Der Platz am Klavier ist ihr Schicksal, ihre Erfüllung, der Ort ihrer Metamorphose. An den Tasten fühlt sie sich mächtig und machtlos zugleich: Leandra.

„Das Klavier ist für mich eine Flucht vor der Welt da draußen und eine Kommunikationsart, die anfängt, wo andere aufhören.", so die rassige Künstlerin, die selbst fünf Sprachen beherrscht. Sprachbarrieren kennt sie nicht. Ihr bereitet es Vergnügen, sprachlich und musikalisch zu entgrenzen, den Hörer mit dem Klang und Wort gewordenen Ruf ihres Blutes zu liebkosen und zeitgleich zu erschüttern. In Szenekreisen als erotisches Keyboard-Raubtier Ophelia Dax von Jesus On Extasy bekannt, setzt die schöne Vollblutmusikerin nun mit ihrem Soloprojekt zur Verführung der Ohren an. Im Gegensatz zu Ophelia sei Leandra die Person in ihr, die die Welt ganz für sich allein bestaune. Einerseits entfesselnd avantgardistisch, andererseits sinnlich geerdet setzt Leandra dabei hingebungsvoll ihren musikalischen Pulsschlag um. „Metamorphine" ist dabei ein Klangdokument ihres fragilen Strebens nach Veränderung und Herausforderungen. Begleitet von ihren sechs Katzen verweigert sich Leandra dem Alltag, dem Stagnieren der eigenen Phantasiefähigkeit. Barfuss den Holzboden knirschen zu lassen, die Einsamkeit einatmen und am Klavier die Geister rufen – das sei für sie das höchste Glück.

„Leandra-Songs sind eine Auslese von ausschließlich in Extremsituationen durchlebten und eingefangenen Eindrücken. Die Songs sind quasi ein Elektroenzephalogramm dieser Momente, ein geheimes Tagebuch.", führt sie aus. Mit „Metamorphine" hat sie nun den Versuch unternommen, den roten Faden ihres Wegs hörbar und auch sichtbar zu machen. Unberechenbar wie eine Katze verlangt sie den Menschen ihrer Umgebung absolute Aufmerksamkeit und bedingungslose Gefolgschaft ab. Die fotoartistische Umsetzung ihres Booklets belegt dies auch visuell. Leandras Visionen sind Legion und bei der Arbeit an ihnen überlässt die selbstbewusste Künstlerin nichts dem Zufall. Verwegen bewegt sich die temperamentvolle Leandra in einem Spektrum zwischen Tori Amos und Emily the Strange. Verbindliche Kategorisierungen ausgeschlossen.

„Der Wandel ist meine einzige beständige Konstante und meine Songs sind deshalb auch sehr unterschiedlich. ‚Angeldaemon' und ‚Lie To Me' sind zum Beispiel einem Menschen gewidmet, der mich sehr inspiriert hat; diese Songs erzählen von einer sehr ungewöhnlich schmerzhaften Trennung, denn dieser Mann fungierte als eine Art Katalysator für mich. ‚Noisy Awareness' habe ich an einen Stalker geschrieben, der mich zwei Jahre meines Lebens gekostet hat und ‚Inverted Mirrors Of Decay' ist an eine Fabel angelehnt, in der ich mich als Wrack wieder finde. ‚Tyberi Folla' beschreibt zwei Astralwesen, für deren Geschichte ich keine Worte finden konnte, weshalb ich hier auf eine Phantasiesprache zurückgreife.", erläutert Leandra, die aufgrund des letzten Details an die frühen Mila Mar erinnern könnte. Ebenso geheimnisvoll verweist sie auf „The Art Of Dreaming", einen Song, den sie mit Sven Friedrich (Zeraphine / Dreadful Shadows) aufgenommen hat. Im Traum sei Leandra Sven begegnet und diese mentale Reise habe sie dazu inspiriert, Sven als Partner für das samtige Duett einzuladen.

Überhaupt ist das dialogische Moment für Leandra auch ein visuelles Konzept, das sie auf der Bühne ausleben möchte. Fliegende Stoffe und bannende Projektionen – ein Theaterstück aus Abstraktionen. Erste Erfahrungen diesbezüglich sammelte sie einst mit Rya als Support der Letzten Instanz, zu denen sie auch heute noch ein inniges Verhältnis unterhält und als unnahbare Tastenschönheit deren „Das weisse Lied" – Tour im Frühjahr 2008, trotz der eigenen Veröffentlichung von „Metamorphine" am 22. Februar, veredeln wird. Angst vor großen Bühnen hat Leandra nicht. „Die Bühne ist der einzige Ort, an dem meine Kommunikation mit der Welt da draußen bestens klappt, ohne dass ich vor Reizüberflutung durchdrehe!" Sie senkt die Augen und horcht in sich hinein. Ihre Kleider sinken zu Boden und mit der roten Augenbinde sitzt sie plötzlich wieder am Klavier. Die Klanggewalt des Unsagbaren hat sie wieder.



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